Online by Nature

Archiv für Juni 2006

Die Stadt Vancouver

mit einem Kommentar

Noch zwei Fotos:

Skyline von der Lions Gate Bridge über den Stanley Park Richtung Downtown
Skyline Vancouver

Die Totempfähle der Inuit im Stanley Park
Totempfähle

Geschrieben von onlinebynature

Juni 5, 2006 um 8:37

Veröffentlicht in Reisen

5. Sakai Konferenz in Vancouver Tag 3 und Resume

mit 2 Kommentaren

Nun also der letzte Tag. Es begann mit viel Arbeit und ich hatte keine Zeit mir den Vortrag über Rich Content Integration in Sakai anzusehen. Dafür hab ich mit Wytze das neue Konzept für den ESD erstellt. Wir haben jetzt so viele Redner und Ideen, das man das unmöglich an einem Tag und in einem Raum schafft. Also haben wir uns entschlossen, den zweiten Tag voll zu nutzen und am nachmittag sogar drei parallele Sessions zu veranstalten. Das ist zwar mutig, aber wie IBM sagt „Think Big!“

Das Motto muss eigentlich nur lauten. Jeder der hier war soll 10 Leute mitbringen, dann sind es schon 200 und einige waren ja gar nicht da. Ich denke das ist möglich. Die Niederlande können ungefähr 20 Leute garantieren und wir Deutsche kommen bestimmt auf 30, oder?

Danach kam es zur grossen Abschlussveranstaltung im Grand Ballroom.

Abschlussveranstaltung

Als Gastredner war jemand von der Mozilla Foundation da und zeigte ihren Weg von Open Source zum Business Modell und welche Probleme auftraten. Sehr interessant.

Danach wurde noch die einzelnen Board Member vorgestellt und Chuck Severance als neuer Executive Director vorgestellt. Die Message von ihm ist klar. Sakai hat jetzt eine sehr gute Technologie und ein stabiles Framework. Jetzt muss das Marketing arbeiten und die weltweite Anzahl der Installationen muss steigen. Man braucht mehr Praxiseinsatz. Ich hatte dabei irgendwie ein Deja Vu und ich denke Chuck sollte mal mit Alexander sprechen. Ein gutes Produkt heisst noch lange nicht, das es jeder haben will, siehe oncampus. Aber mit den Buzzwords MIT, Berkley, Stanford und Cambridge im Rücken ist das auf jeden fall einfacher.

Danach kam es noch zu einigen kritischen aber sehr interessanten Diskussionen. Sakai entwickelt sich immer mehr zu einer Technologie Konferenz. Didaktik und Instructional Design tritt in den Hintergrund. Das könte eine Chance für den ESD sein. Auch sind nicht alle Tool Development Teams zufrieden, z.B. Samigo. Es fehlt manchmal die Unterstützung.

Alles in allem aber war es wieder eine sehr grosse Konferenz und alle haben sich lieb. Sakai geht seinen Weg weiter, hat aber das Problem namens Moodle erkannt. Der ESD kam insgesamt super positiv an und ich hoffe es wird für uns eine grosse Chance sein. Wir sollten die Gelegenheit nutzen. Die Unterstützung haben wir.

Grüße aus Kanada
Andreas

Geschrieben von onlinebynature

Juni 5, 2006 um 8:32

Veröffentlicht in Autorensysteme, Lernräume

5. Sakai Konferenz in Vancouver Tag 2

ohne Kommentare

Am zweiten Tag ging es, dank Jetlag, extrem früh los. Zuerst kam ein Real Life Bericht einer Blended Learning University. Es wurden praktische Beispiele und ein paar Berichte über den Einsatz von Tools präsentiert.

Dann gegen 10:15 war das BOF Meeting der European Group. Man kann sagen es war ein Erfolg und zwar auf der ganzen Linie. Im Raum war kein Platz mehr frei, aber es waren auch nur 20 Plätze dort. Wytze und ich haben präsentiert und eigentlich waren alle bis auf Stockholm und Cambridge da, also Roskilde, Amsterdam sowie Oslo, Valencia, Twente, Limerick und natürlich Hull.

European Sakai Group

Die Diskussion wurde sachlich und zielorientiert geführt. Zuerst hatte sich jeder vorgestellt dann haben wir die Ziele vom ESD besprochen und welche Zielgruppe wir ansprechen wollen. Es war relativ klar, dass es das Ziel sein muss Newbies anzusprechen und nebenbei Kontakte zu knüpfen. Es wurden Themen definiert und Redner gesucht. Jetzt muss allen noch einmal überarbeitet werden und das wird auf der Collab-Seite gemacht.

Danach wurde noch mit IBM und Stoas wegen sponsoring gesprochen, aber IBM hatte kein Interesse. Dafür haben wir aber andere Zusagen bekommen.

Dann gab es nocht einen Erfahrungsbericht der Distance Learning University Marist bei New York. Ich hab mit denen noch über Content Sharing, Moodle, Sakai-Tools und über Autorensuche gesprochen.

Der Abschlussvortrag von Chuck Severance über Sakai 2.2 war wieder mal gigantisch. Was für ein Glück wir haben, dass er nach Lübeck kommt. Wenn man die Ziele von Sakai sieht, dann macht einem Moodle keine Angst mehr.

In der Pause vor der Tool-Session hab ich noch Factory einer Business Group aus Argentinien vorgestellt und ihnen einige e-Learning Erfahrungen erzählt. Ihr Vorschlag war, ich solle doch mal nach Rio de Janeiro kommen, sie laden mich ein, dann kann ich das der Luftwaffe erzählen. Mal schauen, ob die das Ernst meinen :-)

Die Tool-Präsentation war mal wieder ne Wucht. Wird jedes mal besser. Die neue CANS-Version ist genial, und mir kamen gleich dutzende Ideen. Tolle Statistik-Funktionen und Tracking. Virginia hat ein Evaluationstool entwickelt und es waren gleich zwei iPod-Tools vertreten. Die Entwicklungszeit bei dem einen war eine Woche. Da kann man sehen, was es bedeutet, ein gutes Framework und feste APIs zu haben.

Wir müssen unbedingt Elluminate evaluieren und es mit Breeze vergleichen. Das MIT will wohl auch zum ESD kommen und gleich Giunti mitbringen.

Nach diesem langen Tag hatte ich mir aber das Bier mit den Jungs von Stoas an der Bar auch verdient. Gegen die Stadt, sprach der Dauerregen draussen.

Insgesamt kam der European Sakai Day prima an. Unsere Landkarte wurde schon ca 10mal lobend erwähnt und auch schon kopiert und präsentiert. Zum Glück haben wir das Copyright eingebaut. Einer sagte, z.B. dass es so gut wie nie vorkommt, dass es ein Projekt schafft nach Europa zu kommen. Die Mellon Foundation war auch sehr beeindruckt, aber die hab ich nicht getroffen. Zum Abschluss meinte die University of Hull „The perfect time, for this event!“

In diesem Sinne

Geschrieben von onlinebynature

Juni 2, 2006 um 9:14

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5. Sakai Konferenz in Vancouver Tag 1

mit 3 Kommentaren

Diesmal hat die Sakai Foundation mit Vancouver und dem Sheraton Hotel wirklich eine sehr gute Auswahl für die 5. Sakai Konferenz getroffen. Zum ersten mal fing es diesmal schon am Dienstag mit einem Programmers-Day an und Abends gab es eine dann eine gemütliche Anfangsveranstaltung mit Karaoke. Für jeden Entwickler oder Administrator sei diese Veranstaltung sehr empfohlen.

Mittwoch war dann der erste wirkliche Tag, aber eine Einführungsveranstaltung gab es nicht und es fing gleich mit den Sessions an. Im Gegensatz zu früher, gab es diesmal ca 8 parallele Veranstaltungen. Ich war bei einem sehr interessanten e-Portfolio Beitrag aus Amsterdam. Nach interessanten Kontakten mit New York, Oslo, Stockholm und Roskilde ging es dann zu OSP weiter. Allerdings war hier die Webseite fast genauso gut, wie der Vortrag. Es sollte dann ein Podcast oder Mobile-Learning Vortrag folgen, aber die Organisation zum European BOF (Bird of Feather) hat Zeit gekostet und ich nutzte die Chance mich mit Joseph Hardin, Chuck Severance, Vivie und Anthony White über die Zukunft Sakais zu unterhalten, das Businessmodell und die weitere Toolentwicklung. Die Unterschiede zwischen Sakai und Moodle konnte Chuck am besten darstellen. Sakai ist skalierbar, performanter und anpassbar für die jeweiligen Bedürfnisse. Es kann auch für andere Zwecke als nur für die Lehre eingesetzt werden, z.B. für Forschungsgruppen, für Campusverwaltung oder auch für Entertainment. Da es aber dadurch auch erheblich komplexer ist, braucht man schon ein richtiges Rechenzentrum mit gut ausgebildeten Administratoren um es einzusetzen. Das können natürlich nur grosse Institutionen leisten die mehr als 20.000 Anwender haben.

Zu den Tools gaben mir alle Recht, indem sie mir bestätigten, dass sie alle Verbesserung brauchen und Moodle hier einen sehr hohen Vorsprung hat. In ca 3 Jahren sollte aber die Standardtools die gleiche Qualität besitzen. Interessant sind aber dabei die Schnittstellen, die Sakai durch sein Framework bietet und die Moodle nicht besitzt. Hier können etliche Institute ihre eigenen Tools entwickeln und integrieren, was ja schon sehr viel genutzt wird.

Zu unserem European Sakai Day musste Joseph Hardin leider absagen, aber Chuck Severance und Anthony White kommen auf jeden fall und evtl. sogar Glenn Golden. Viele andere Amerikaner haben Interesse zu kommen, was mich wunderte. Bei den Europäern haben Oslo, Stockholm, Amsterdam, Cambridge, Roskilde und Twente zugesagt. Vom T-Shirt, dem Logo und unsere Map sind alle begeistert. Die anderen Europäer hab ich bisher nocht getroffen. Wir werden aber wahrscheinlich die Agenda auf 1 1/2 Tage erweitern müssen, also Donnerstag bis 17:00 Uhr.

Geschrieben von onlinebynature

Juni 1, 2006 um 7:04

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Vancouver

ohne Kommentare

Angeblich soll Vancouver einer der schönsten Städte der Welt sein, was ich nach einem Tag noch nicht bestätigen kann, aber der erste Eindruck ist sehr positiv.

Vancouver liegt an der Westküste Kanadas und hat ca 500.000 Einwohner aber mit Umland kommt es auf ca 2 Mio. Zu Deutschland sind 9 Stunden Zeitverschiebung zu addieren, was die synchrone Kommunikation doch ganz schön schwer macht. Es gibt hier sehr viele Asiaten und den größten Hafen an der Westküste. Die Stadt ist sehr sauber, grün und liegt wunderschön am Wasser mit den Ausläufern von den Rocky Mountains im Rücken. Man kann also im Sommer im Pazifik baden oder am Strand sonnen und keine 2 Autostunden entfernt gibt es schneebedeckte Berge die zum Snowboarden einladen. Einfach fantastisch!

Vom Flughafen braucht man ca. 45 Min. mit dem Bus nach Downtown, was 13 Dollar kostet. Die Einreise ist im Gegensatz zur USA sehr unkompliziert und die Kanadier sind alle sehr sehr freundlich.

Geschrieben von onlinebynature

Juni 1, 2006 um 6:40

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