Online by Nature

Archiv für Januar 2007

7.Sakai Konferenz erstmals in Europa

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Das Open-Source-Projekt Sakai, was sich als Ziel gesetzt hat ein Collabrative Learning Environment zu entwickeln, trifft sich dies Jahr zum ersten mal in Europa.

Vom 12-14 Juli ist das Moevenpick Hotel in Amsterdam der Treffpunkt der Sakai Welt. Hier werden sich Entwickler, Pädagogen, Ergonomen und IT-Manager treffen um die weiteren Entwicklungen abzustimmen. Bei den letzten amerikanischen Konferenzen kamen bis zu 500 Teilnehmer, mal sehen was die europäische Community zu bieten hat.

Im letzten Jahr wurde von oncampus der 1. Europäische Sakai Tag veranstaltet, wo über 120 Teilnehmer gekommen sind und inzwischen gibt es überall in Europa Interesse an Open-Source Lernräumen.

Ich hoffe ich kann etliche Blogleser in Amsterdam begrüssen, da ich auf jeden fall dort sein werde.

Geschrieben von onlinebynature

Januar 31, 2007 um 10:54

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US Blackboard Patent wird neu überprüft

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Wie eben das Software Freedom Law Center berichtet, werden 44 Bereiche des Blackboardpatent für Lernräume neu geprüft. Der Antrag wurde auf Drängen der Open Source Lernräume Moodle, Sakai und ATutor eingereicht.

Das Blackboard Patent ist seit ca einem Jahr eines der ganz grossen Themen im E-Learning Bereich und natürlich auch bei Open-Source. Im europäischen Raum spielt das Patent wohl keine Rolle, aber Amerika hat ja Softwarepatente.

Blackboard musste aufgrund dieses Patents eine Menge Kritik hinnehmen und hat viel an Ansehen verloren, vor allem weil sie direkt nach dem Erhalt des Patents Desire2Learn verklagt haben.

Die Überprüfung wird wohl 1-2 Jahre dauern.

Geschrieben von onlinebynature

Januar 26, 2007 um 9:11

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Gedanken zu den Businessportalen LinkedIn, Xing oder auch StudiVZ

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Netzwerke sind ja das Thema der letzten Jahre und spätestens seit dem Web 2.0 Hype eines der Buzzwords schlechthin. Ich kriege inzwischen jede Woche eine Einladung aus einem Netzwerk oder neue Kontakte. Was sie mir bisher genutzt haben, kann ich schnell und einfach sagen, nämlich NICHTS.

Das hört sich zuerst hart an und ich will diese Businessportale nicht schlecht reden, denn eigentlich bin ich überzeugt, dass sie funktionieren und man einen grossen Mehrwert davon hat, nur ich habe ihn noch nicht gebraucht. Die Betonung liegt allerdings bei NOCH.

Eine paar Eindrücke zu zwei von den Portalen, will ich aber ganz kurz schreiben.

Bei LinkedIn handelt es sich um ein wirklich mächtiges Businessportal, was auf Netzwerke ausgelegt ist. Man kann sehr leicht und effektiv seine akademische und berufliche Karriere anlegen, seine Stärken beschreiben und natürlich seine Interests. Hier können auch Jobs ausgeschrieben werden bzw. gesucht werden und was besonders gut gelungen ist, die Suche nach ehemaligen Kommilitonen bzw. Arbeitskollegen.

LinkedIn ist ganz klar global ausgerichtet und im Vergleich zu Xing ehemals OpenBC (Warum haben die sich umbenannt? OpenBC war ein toller Name und Xing war ein MPG-Player!?) sollen sie mehr als 16mal so viele Mitglieder haben. Nur im deutschsprachigem Raum hat sich Xing etabliert, aber 100 Mio deutsch sprechende Europäer sind ein grosser Markt.

Im Vergleich hab ich mir ganz kurz einmal unser 100 Mio. Euro Netzwerk StudiVZ angeschaut. Dort treiben sich Studierende und Ehemalige herum und basteln an ihren Profils. Man kann jede Menge lustige Kommentare schreiben und viele Fotos online stellen. Auf eine sehr schnelle Weise kommt man zu seiner Hochschule und kann dort in anderen Profilen blättern. Was das soll, habe ich nicht herausgefunden, aber der Spassfaktor ist relativ hoch:-) Es fehlen viele Features, die LinkedIn hat, z.B. die Prozent-Anzeige zur Vervollständigung des Profils oder die Anzeige deiner Kontakte in unterschiedlichen Entfernungen.

Was diese Netzwerke so interessant macht, sind natürlich die Kontakte. Wer möchte nicht gerne mit alten Kollegen über gemeinsame Erfahrungen diskutieren. Was macht den Reiz von einem Klassentreffen aus? Wie wäre es mal ein Projekt mit einem alten Studikollegen zu realisieren, oder man braucht verlässliche Infos über einen Messekontakt und siehe da, jemand aus meinem Netzwerk kennt ihn.

Auch unsere Hochschule diskutiert über Alumni-Netzwerke nach. Wäre da vielleicht eine Kooperation mit LinkedIn sinnvoll? Wie kann man Portfolios dort einbinden? Macht es Sinn Portfolios und Businessnetzwerke zu verbinden? Ich denke ja, da ich bestimmt nicht noch eine Software entwickeln will, die es schon so oder so ähnlich auf dem Markt gibt. Allerdings müssen die Daten dort geschützt sein und die Schnittstellen offen.

Geschrieben von onlinebynature

Januar 25, 2007 um 9:57

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FH Lübeck bekommt Zuschlag für Qualifizierungsinnovation

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Die FH Lübeck hat ein neues E-Learning-Drittmittelprojekt eingeworben. Am 18. Januar überreichte der Arbeits- und Europaminister des Landes Schleswig-Holstein Uwe Döring einen Förderbescheid über 700.000 EUR für das Projekt „Soft Skills Online“.
Der Hintergrund: Im Arbeitsleben sind Schlüsselkompetenzen heute erfolgsentscheidend und E-Learning ermöglicht das Lernen neben dem Job, zeitlich und räumlich unabhängig.
oncampus, E-Learning-Bereich der FH Lübeck, wird sich im Projekt bis Ende 2007 mit der Vermittlung von Schlüsselkompetenzen auf Internetbasis beschäftigen. Es werden E-Learning-Module zu Themen wie Informations- und Kommunikationskompetenz, Selbstkompetenz, Methodenkompetenz Sozialkompetenz oder Karriereplanung entwickelt und Pilotkurse durchgeführt.

Geschrieben von onlinebynature

Januar 25, 2007 um 10:27

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Proceedings der Innovating e-Learning 2006

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Das Joint Information Systems Committee (JISC) hat die Proceedings der Online-Konferenz „Innovating e-Learning 2006″, die vom 27.-31.03.2007 komplett online stattfand, nun in Form von frei zugänglichen e-Books veröffentlicht.

Die Konferenz mit 400 Teilnehmern aus 16 Ländern hatte folgende Themenschwerpunkte:
1. Designing for learning
2. Learner experiences with e-learning
3. Innovating e-learning practice

Geschrieben von onlinebynature

Januar 24, 2007 um 3:43

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100 Millionen…

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Installationen vom IE7 Mitte Januar. Wer seine Seiten noch nicht IE7-tauglich hat, für den wirds Zeit, denn Ende Januar wird der IE7 mit dem neuen Betriebssystem Windows Vista als Standardbrowser ausgeliefert.

Geschrieben von onlinebynature

Januar 22, 2007 um 9:35

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ATAG 2.0

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Diesmal ist Zwei Punkt Null nicht einfach dem Hype von Web 2.0 entnommen, sondern soll uns vielmehr mitteilen das das W3C die Working Draft für die Authoring Tool Accessibility Guidelines in einer neuen Version vorliegen hat. Neben den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) die dem Entwickler zeigen sollen wie sie Webinhalte zugänglich realisieren können gibt es für Deutschland die BITV für die barrierearme Zugänglichkeit von Webseiten.
Die ATAG 2.0 soll nun dafür zuständig sein auch CM-Systeme zugänglicher zu machen. Von zugänglicher Web-Software profitieren nicht nur Menschen mit Einschränkungen, sondern alle gleichermaßen.

Geschrieben von onlinebynature

Januar 18, 2007 um 12:18

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E-Learning-Tools for free

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Bei der Recherche nach frei verfügbaren Web 2.0 – Tools bin ich auf eine sehr interessante Zusammenstellung von frei verfügbaren E-Learning-Tools gestossen. Jane Hart, eine amerikanische Lerntechnologin, hat in ihrer Liste über 500 Programme und Dienste gelistet, die sowohl im formalen als auch informellen Lernen kostenfrei einsetzbar sind.

Geschrieben von onlinebynature

Januar 18, 2007 um 11:31

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2007 – Das Jahr von Open-Source?

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In letzter Zeit beschäftige ich mich sehr stark mit Open-Source. Ob es nun die verschiedenen OSS Projekte weltweit sind, die Erfolg haben, wie z.B. Apache, PHP, Eclipse, Open-Office oder die neue Einstellung vieler Unternehmen und Verwaltungen zu diesem Thema. Hier einige interessante Beispiele, warum Open Source 2007 seinen richtigen Durchbruch (kann man davon überhaupt noch sprechen), haben wird.


Airbus
will seine komplette Entwicklungsumgebung als Open Source auslegen. Ziel ist dabei und ich zitiere hier: „Die Lizenzierung als Open Source stellt sicher, dass jeder Beteiligte den Code zu fairen Bedingungen nutzen kann. Und, besonders wichtig für eine Branche, die bei der Produktentwicklung in Jahrzehnten denkt: Die Unternehmen haben die komplette Kontrolle über ihre Werkzeuge und sind nicht von der Produktpolitik eines Herstellers abhängig.“

Ähnlich sieht es die Stadt München. So hat die bayrische Hauptstadt das grosse LiMux Projekt für die Migration der gesamten Verwaltung initiiert. Das Projekt dauert bis 2008 und hat nicht das Ziel Kosten zu sparen sondern: „Von diesem „Münchner Weg“ erhofft sich die Landeshauptstadt München in Zukunft einen wesentlich höheren Handlungsspielraum bei ihren IT-Projekten. Kurzfristige Mehraufwände werden durch langfristige Unabhängigkeit aufgewogen..“

Selbst die EU hat in einer Studie erkannt, dass sich Open Source rechnet. Hier wird erkannt: „Die Kosten für die Migration selbst fielen vornehmlich im ersten Jahr ins Gewicht und bildeten eine kalkulierbare Größe.“

Gegen Open Source gibt es natürlich auch viele Argumente. Gerade auf der letzten Online-Educa hat mir eine größere Software Entwicklungsfirma erzählt, dass Open-Source sich überhaupt nicht rechnet und nur Dummköpfe darauf setzen. Kommerzielle Software ist immer stabiler und besser.

Auch das neue Windows Vista wird gegen Linux positioniert sein. Gerade im Spiele- und im Multimediabereich, versucht sich Microsoft durch nicht offene Standards wie DirectX, HDMI und DRM einen Marktvorteil zu sichern. Welcher Grafikkartenhersteller wird schon seine Treiber für den High-End-Bereich offen legen?

Und bei Apple sieht es nicht anders aus. DRM und AAC sind feste Bestandteile von iTunes und Apple wird dies sicherlich nicht ändern und welches Open Source System kann schon so perfekt mit dem iPod, iTunes und bald dem iPhone perfekt zusammenarbeiten?

Es bleibt spannend…

Geschrieben von onlinebynature

Januar 15, 2007 um 5:24

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Web 2.0 im Marketing

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Web 2.0 wird auch für das Marketing immer wichtiger. In Weblogs, Communities und Video-Plattformen werden immer mehr Produktinformationen von Konsumenten publiziert, als von den zuständigen Marketingabteilungen selbst.
In diesem Blog-Eintrag will ich etwas Werbung für die Neuerscheinung „Leitfaden Integrierte Kommunikation: Wie Web 2.0 das Marketing Revolutioniert“ machen.
Das Kapitel 8 „Wie Web 2.0 das Marketing revolutioniert“ kann man sich auch bei Absolit herunterladen.
Die Herausgeber Torsten Schwarz (u.a. „Permission-Marketing – macht Kunden süchtig“ und „Leitfaden eMail Marketing und Newsletter-Gestaltung“) und Gabriele Braun (Herausgeberin des Fachportals marketing-BÖRSE) verstehen ihr Handwerk, denn alle Blogger die über das neue Buch schreiben, bekommen gratis ein Rezensionsexemplar . Na denn, ich bin gespannt ob das klappt!?

Geschrieben von onlinebynature

Januar 15, 2007 um 10:20

Veröffentlicht in Web 2.0