Archiv für September 2009
Wiki als Online-Vorlesung – eine Idee ist geboren!?
Ich beschäftige mich schon längere Zeit mit dem Thema Medienkompetenz, Web 2.0 und Informationsmanagement und betrachte es, als meine kleine Spielwiese. Hier kann ich oft Ideen ausprobieren, um Alternativen zu den oncampus Konzepten zu entwickeln und dies Semester hatte ich auch mal wieder einen neuen Ansatz.
Idee:
Was passiert, wenn ich mein komplettes Skript über Medienkompetenz in ein Wiki „kippe“ und das ganze Internet hat Leserechte aber nur meine Studierende haben Schreibrechte?
Mich hat schon oft geärgert, dass viele Inhalte sehr schnell veralten und vor allem Links bzw. eingebettete Multimedia-Elemente tot sind. Mit einer normalen Autorensoftware ist die Aktualisierung der Inhalte immer viel zu komplizert, aber ein Wiki löst dies Problem von allein. Alles andere ist selbsterklärend.
Seit einer Woche ist das Wiki Medienkompetenz nun online, aber niemand weiss es
Daher mache ich jetzt auch Werbung dafür, damit auch externe Leser dazustossen. Ich bin gespannt ob die Studierende Interesse entwickeln, selbst Inhalte zu schreiben oder ob sie nur Fehler korrigieren oder gar nichts machen werden. Es ist ein Experiment und/oder vielleicht der Start für ein neues Konzept.
Im Moment ist alles noch Beta. Ich habe mich für ein MediaWiki entschieden, da es sehr verbreitet ist (die Wikipedia benutzt das gleiche) und die Syntax daher bekannt ist. Ausserdem gibt es sehr viele Erweiterungen und Dokus dazu. Täglich entdecken wir neue Fehler, Features und Probleme, aber wir kriegen auch immer neue Ideen. So haben wir heute ein Tagcloud entworfen, für die häufigst besuchten Seiten (so ein Plugin gab es bisher noch nicht fürs MediaWiki), aber da die Hauptseite natürlich die meisten Seitenaufrufe hat, ist die Darstellung noch mangelhaft.
Es gibt auch gleich erste positive Rückmeldungen. So haben wir die VideoFlash Erweiterung installiert, aber die hatte bei GoogleVideos einen Fehler gehabt. Das haben wir nicht gewusst, erst als wir eine Fehlermeldung von einem Studierenden bekommen hatten, haben wir uns das Problem angeschaut. Das ist auch normal, aber das Schöne war, heute morgen hatte ich auch ne Lösung vom gleichen Studi bekommen:
$url['googlevideo']='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=%1$d'; Das $d am Ende sorgt dafür das die videoId als Integer Zahl interpretiert wird. wenn man das auf $s sollte es funktionieren.
Hat geklappt! Zum Glück läuft der Kurs im 6.Semester Medieninformatik Online und nicht Lehramt oder Sozialpädagogik. Da wäre die Hilfe wahrscheinlich anders gewesen
Die nächsten Punkte sind jetzt die Tagcloud, eine Hilfeseite (welcher Informatiker liest Hilfeseiten?) und eine überarbeitete Einstiegsseite. Natürlich werde ich laufend über den Kurs berichten und vielleicht stelle ich irgendwo, irgendwann und irgendwem das Konzept und die Erfahrungen auch mal vor.
PS Eben hat eine Kollege aus Berlin auch wegen einem MediaWiki angerufen. Manchmal gibt es schon merkwürdige Zufälle.
„Mit dem Zweiten schläft man besser“ oder wie JBK bei Twitter scheitert
Ich bin wahrhaft kein großer Twitter-Fan. Ich habe es selbst ausprobiert und es für unwichtig empfunden. Allerdings musste ich diese Aussage später korrigieren, da ich den Parteikampf der Piratenpartei auf Twitter verfolge und dort unglaublich viele Informationen zur Medienkompetenz bei Politikern, zum Zugangserschwerungsgesetz oder zur Vorratsdatenspeicherung erhalte, die ich nie im Web so kompakt gefunden hätte. Seitdem sehe ich Twitter in einem ganz anderen Kontext und kann auch nachvollziehen, wie die Informationsverteilung in Krisengebieten über Twitter ablaufen könnte.
Johannes B. Kerner hat anscheinend eine andere Meinung dazu und präsentierte sie in seiner Sendung.
Ich finde es einfach unglaublich, wie ein ausgebildeter Journalist über ein modernen Informationskanal so berichten kann. Herr Kerner hat sich anscheinend vor der Sendung fast gar nicht über Twitter informiert und seine peinliche Medienkompetenz präsentiert er einem „Millionenpublikum“. Man kann zu Twitter eine Meinung haben und in der Tat darf man dem Medium nicht trauen, aber dies ist internetweit bekannt. Wer glaubt, dass der Twitter Account von Harald Schmidt wirklich von Harald Schmidt ist, dem ist leider nicht mehr zu helfen. Aber Twitter ist eine unglaublich schnelle sehr gute Informationsquelle, deren Bedeutung noch nicht annähernd „erforscht“ ist. Versucht einmal einen Flashmob per Flyer zu organisieren und ihr wisst was ich meine.
Entdeckt habe ich das alles bei Basic Thinking und da solltet ihr auch noch einmal reinschauen.
Blended Learning jetzt auch an der Fachhochschule Lübeck
Lange hat es gedauert, aber nun ist es soweit. Die Fachhochschule Lübeck hat jetzt auch einen offiziellen Lernraum für die gesamte Präsenzlehre, im Fachjargon heisst das „Blended Learning„. Den Lernraum können alle Interessierte unter http://elearning.fh-luebeck.de erreichen und wir benutzen das weltweit bekannteste und am meisten verbreitete Open Source System Moodle.
Jetzt können viele einwenden, dass wir ja schon sehr lange E-Learning machen, denn in der Tat betreibt die FH Lübeck als Lead Partner in der Virtuellen Fachhochschule die Online Studiengänge Medieninformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Industrial Engineering, Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre. Diese Studiengänge haben 80% Online Unterricht und 20% Präsenzanteil, aber ist das Blended Learning? Ich definiere Blended Learning anders, denn BL unterstützt die Präsenzlehre und ersetzt sie nicht. Das sieht man schon daran, dass es für die Online Studiengänge keine Stundenpläne gibt und die Studierenden von MO-FR mittag nicht in der FH sind.
Auch hatte die FH Lübeck schon seit längerem Blended Learning, denn wie an allen Hochschulen Deutschlands haben auch bei uns einige engagierte Professoren schon seit längerem Lernräume aufgesetzt und damit auch Kollegen unterstützt. Dies hat viele Vorteile, denn diese Lösungen sind hoch flexibel und haben minimalen Verwaltungsaufwand und sie waren da, als sie gebraucht wurden. Sie haben aber auch einige fundamentale Nachteile. Sie sind meist nicht ausfallsicher, haben eine eigene Benutzerverwaltung, teilweise werden Security Patches zu spät oder gar nicht eingespielt und der Datenschutz kann manchmal Probleme bereiten.
Daher spreche ich jetzt von einer offiziellen Lösung, da dieser Lernraum gemeinsam mit dem Rechenzentrum betrieben wird. Das System läuft auf hochverfügbaren Systemen, wird ständig aktualisiert und gewartet und vor allem, sind die Accounts mit dem Rechenzentrum abgeglichen. Entscheidender Vorteil ist aber noch zusätzlich, dass der Server von E-Learning@FH Lübeck fka oncampus betrieben wird. Wir haben 11 Jahre Erfahrung mit dem Online Studium und betreiben die gesamte Infrastruktur der Virtuellen Fachhochschule, d.h. wir können viele Synergien nutzen, z.B. gibt es schon längere Zeit ein Support Wiki für Hilfestellungen (http://wiki.oncampus.de), wir haben eine Support-E-Mail für Anfragen und natürlich gibt es dieses tolle Blog für den ganzen wichtigen und unwichtigten Kram nebenbei.
Ein paar Fakten zum System:
Wir sind seit Dienstag 13.September ca. 11:00 Uhr online und haben 4.515 User im System. Es sind ca. 40 Kurse angelegt worden und bisher waren knapp 200 User schon einmal angemeldet. Wir haben Moodle Version 1.9.4 und das System läuft auf einer VMware mit IBM Hardware (ich will nicht zu technisch werden). Das Moodle System für das Blended Learning ist unabhängig vom dem der Virtuellen Fachhochschule, d.h. wir haben zwei Moodle Systeme, warum und wozu kommt ein anderes mal.
Das System ist noch lange nicht fertig. Wir mussten zum Semesterstart viele Sachen mit der heissen Nadel stricken und entdecken täglich noch Kleinigkeiten, die wir verbessern. Heute ist z.B. das Data Verzeichnis fast unbemerkt umgezogen und wir haben das Startbild geändert (Hat jemand ein Idee für ein richtig tolles Bild? Einfach bei mir melden.), und ich bitte auch immer die offizielle Adresse http://elearning.fh-luebeck.de als Bookmark zu verwenden, denn bald wird der Server noch einmal umziehen. Als nächstes installieren wir ein paar Erweiterungen für E-Mail und Feedback und ganz wichtig, wir werden noch auf https bei der Anmeldung umstellen, aber das SSL-Zertifikat ist noch nicht da. Sehr viel später wird noch ein richtiges Single-Sign-On realisiert werden, bisher kriegen wir nur bestehende Accounts aber wir geben keine Änderungen z.B. das Passwort zurück ans Rechenzentrum. Das wird aber noch lange dauern.
Rückblick 1.Norddeutsche Moodlekonferenz
Nun sind schon vier Tage vergangen und ich möchte hier noch ein paar Zeilen zur 1.Norddeutschen Moodlekonferenz schreiben, denn sie was wert. Es war ein herrlicher Spätsommertag und die Nordakademie war ein sehr guter Gastgeber für dies Event. Alles war sehr gut organisiert (bis auf die Baustellen in der Innenstadt, für die die Organisation natürlich nichts konnte). Es waren ca. 65 Moodle Interessierte anwesend und das Spektrum war wie bei allen Moodlekonferenzen sehr breit und wie bei allen Konferenzbesuchen von mir, hatte ich mal wieder viel zu wenig Zeit und Lust mir Vorträge anzuschauen.
Die Keynote von Max Woodtli war sehr schön vorgetragen, aber für mich war leider wenig Neues dabei, was die Qualität des Vortrags nicht mindern soll. Ich habe mir dann die Praxisbeispiele über Audioeinbindung in Moodle angeschaut, was interessant war und mir für meine jetzige Vorlesung einige Hinweise gegeben hat (ich will mir unbedingt NanoGong anschauen). Danach war Barrierefreiheit das Thema, leider machte die Technik hier Schwerigkeiten.
Nach einem sehr schönen Mittagessen und ein paar netten Tischgesprächen gings in meine Session. Vor mir zeigte Christoph Scheb Moodle in der Sparkasse Hamburg (sehr spannend) und ich „langweilte“ dann die Hörer über Hygiene-Schulungen in Moodle.
Langweilen ist vielleicht das falsche Wort, denn ich hatte schon den Eindruck, dass alle spannend zugehört hatten. Ich habe unsere Moodle Hygiene-Schulungen vorgestellt, in denen Lebensmittel-Mitarbeiter, z.B. Bäckereifachverkäuferinnen autark 100% online geschult werden. Diese Schulungen sind nach dem Infektionsschutzgesetz §43 und der Lebensmittelverordnung EG 852/2004 einmal jährlich Pflicht und wir haben bisher erfolgreich über 9000 Schulungen für diverse Businesskunden angeboten und durchgeführt. Also ein ganz anderes Beispiel für Moodle, nicht aus dem Hochschulbereich sondern eine reine B2B Anwendung. Rückfragen kamen vor allem zur Qualität dieses Angebots. Da unsere Kurse aber vom Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure zertifiziert sind und die Kurse von staatlich anerkannten Dozenten entworfen worden sind, ist die Qualität gesichert. Wer mehr Interesse hat, dem seien meine Folien empfohlen und dank Ralf Hilgenstock gibt es sogar ein peinliches kleines Video von meiner Präsentation. Danke Ralf hierfür.
Auf der Konferenzwebseite gibt es noch mehr Infos zu den Vorträgen, bitte einfach vorbeischauen.
Rückblickend kann ich sagen, es war ein gelungener Auftakt. Die Organisation war perfekt und die Vorträge gut. Ich hoffe sehr, dass dies nur der Beginn war, denn Moodle hat in Norddeutschland eine sehr starke Verbreitung und Open Source Projekte leben von ihren Communities.
Gabi Reinmann fragt „E-Learning am Scheidepunkt?“
Ich möchte hier auf eine sehr interessante Diskussion in Gabi Reinmanns „E-Denkarium“ Blog hinweisen. Macht es überhaupt Sinn von E-Learning zu sprechen oder sollten wir einfach beim alten Begriff der Lehre bleiben? Hört sich trivial an, ist es aber nicht. Mein Beitrag dazu in den K0mmentaren.
Vortrag Hygiene-Schulungen mit Moodle
Morgen ist die 1.Norddeutsche Moodle Konferenz an der Nordakademie in Elmshorn und ich darf einen Vortrag halten. Wir haben jetzt seit 2 Jahren (Sind das wirklich schon zwei Jahre? Die Zeit rennt…) Moodle im Produktivbetrieb laufen und sind immer noch sehr zufrieden mit dem System. Inzwischen benutzen wir die Plattform (ich mag das Wort Plattform für IT-Systeme überhaupt nicht) nicht nur für das Online-Studium, sondern wir haben auch etliche Weiterbildungsangebote und Schulungsprogramme in Moodle. Was sich zuerst simpel anhört, ist auf den zweiten Blick sehr komplex, da viele Schulungsteilnehmer z.B. keine E-Mail-Adressen haben und auch personalisierte Zertifikate müssen automatisch erstellt werden. Natürlich sind Kursdauer, Einschreibungszeiten und die Gebührenverwaltung völlig unterschiedlich zum Lehrbetrieb und haben ganz neue Anpassungen erfordert.
Wen das alles interessiert und wer sich für Hygiene-Schulungen oder für das Infektionsschutzgesetz interessiert, kann morgen gerne meinen Worten lauschen. Ich würde mich freuen. Den Vortrag werde ich später hier veröffentlichen.
Rette Deine Freiheit (Du bist Terrorist Teil 2)
Das Zugangserschwerungsgesetz ist diesmal das Thema des wirklich sehenswerten Videos.
Schon der erste Teil „Du bist Terrorist“ hat hohe Aufmerksamkeit erzeugt und vielleicht schauen auch ab und zu unsere Politiker ins Netz um sich fortzubilden.
Freiheit statt Angst – Demo in Berlin
In Berlin gibt es rechtzeitig zur Bundestagswahl die Großdemo „Freiheit statt Angst„. Letztes Jahr sollen knapp 50.000 Demonstranten dort gewesen sein um gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat zu demonstrieren. Wem seine Bürgerrechte wichtig sind, der muss auch was dafür tun oder frei nach Dieter Nuhr „Einfach mal die Fresse halten.„
Die Demo wird von sehr viel Interessengruppen, Verbänden, Parteien und Gewerkschaften unterstützt, z.B. FDP, Grüne, Piratenpartei, Linke, DGB, FoeBuD, CCC, Freie Ärzteschaft, Deutscher Anwaltverein und vielen vielen mehr. Merkwürdigerweise sind die Regierungsparteien dort nicht vertreten, obwohl sie doch die Grundrechte vertreten sollten.
Letztes Jahr war das Medienecho sehr gering, ich bin gespannt ob dies Jahr eine Tagesschau oder ein heute-journal zur Primetime über die Demo berichten wird. Letztes Wochenende hab ich auch kein Medienbericht über die größte Anti-AKW-Demo der letzten 20 Jahre gesehen.
Internet – Rechtsfreier Raum oder Abmahnungsfalle?
Jeder medienkompetente Mensch weiss, dass das Internet alles ist, aber kein rechtsfreier Raum, wie es viele Politiker immer gerne behaupten. Unsere Verbindungsdaten werden auf Vorrat gespeichert, wir dürfen keine Privatkopien mehr machen (ja ich weiss Kopien sind erlaubt, aber der Kopierschutz…) und natürlich gibt es eine Impressumspflicht und was wir sehen können, soll auch bald eingeschränkt werden, was natürlich keine Zensur darstellt.
Wie gut die deutsche Rechtsprechung doch mit Internetsurfern und ihren Rechten umgeht, zeigen wieder zwei sehr gute Beispiele, die mich mal wieder sprachlos machen.
- Ein Sportblogger namens „Trainer Baade“ hat etwas über den Sportartikelhersteller Jacko gebloggt, was der nicht mochte. Jacko hat ne Unterlassungsklage geschickt, Baade hat bezahlt und Inhalte gesperrt (Warum geht so etwas nicht mit einer ersten freundlichen Anfrage, warum darf man gleich abgemahnt werden? So eine internetfreundliche Lösung wäre für alle Bürger Surfer wünschenswert.). Jetzt kommt das Kuriose. Die Firma Jacko hat tatsächlich gemerkt, dass in einem News-Aggregator der Blogbeitrag noch zu finden war und hat darufhin den armen Blogger noch einmal abgemahnt. Wie soll ein Blogger alle Kopien seines Beitrages dennn im ganzen Internet löschen? Wie soll das gehen? Wie viele Webarchive, Such-Indexe oder News-Aggregatoren gibts im Netz? Zum Glück hat sich diese Geschicht als PR Gau entwickelt und konnte beigelegt werden, aber die Rechtsprechung sagt was anderes und das sollte geändert werden. Hier kann man mal wieder sehen, wie es ausgehen kann, wenn Anwälte und nicht medienkompetente Firmenchefs Hand-in-Hand arbeiten und so gar kein Wissen haben, wie das Internet funktioniert.
- Die zweite Geschichte betrifft die Heavy Metal Band „Iron Maiden“. Deren Anwälte hatten nichts besseres zu tun als nen Fan zu verklagen, der unwissend Bootlegs auf Ebay verkaufen wollte. Das Bootleg hatte er vor ca. 20 Jahren ganz normal im Einzelhandel erworben aber Jahre später, hat sich herausgestellt, dass es illegale Kopien waren. Das konnte der Fan natürlich nicht wissen, aber Unwissenheit schützt bekanntlich nicht vor Strafe. Also wurde er verklagt, mit dem Hinweis, dass „Iron Maiden“ seine Fans nur vor schlechter Qualität schützen will (kann man das nicht auch ohne Anwalt?) und damit er auch in Zukunft auf Nummer sicher gehen kann, solle er doch niemals alte Maiden-Platten verkaufen. Den Hinweis hat der gute ehemalige Fan dann auch angenommen und seine komplette Maiden-Sammlung zerschreddert und das Foto online gestellt. Dann hat er seine Abmahnung bezahlt und die gleiche Summe der Piratenpartei gespendet.
Was zeigen uns die beiden Geschichten? Zum einen das Internet ist kein rechtsfreier Raum, denn dort lauern überall Anwälte und Abmahner und versuchen aus Unwissenheit ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Der Gesetzgeber beschützt anscheinend nicht die Verbraucher oder die Kinder, Fans, Autoren oder Blogger, sondern er versucht Terroristen und Kinderschänder zu fangen. was bestimmt wichtig ist, aber davon gibts wenige, Blogger und Fans gibt’s gab’s viele.
Zum anderen sieht man, dass es noch eine Menge Unwissenheit gibt, wie das Internet funktioniert. Selbst solch einfachen Weisheiten wie, man sollte seine Fans oder Kunden nicht verklagen, kommen bei Firmenchefs oder Musikmanagern nicht an. Anwälte wollen immer verklagen, denn das ist deren Geschäft. Also bitte liebe Chefs und Manager fragt dort nicht nach, ihr werdet immer die gleiche falsche Antwort erhalten.
Schnäppchenjagd – Weiterbildung für Kurzentschlossene
Unsere Weiterbildungsangebote starten in die nächste Runde und wir haben noch günstige Restplätze frei. Mich stimmt es oft traurig, dass diese Weiterbildungsangebote nicht so stark nachgefragt werden, wie sie es verdient haben. Die Kurse sind (soweit ich sie kenne) sind wirklich sehr gut und oft erheblich besser als die Studienangebote, da sie neuer sind und oft besser die Möglichkeiten des Lernraums und des Internets nutzen und wir auch bei der Entwicklung eine viel größere Erfahrung hatten. Überall wird nach Weiterbildung gefragt und gerade die Online Angebote sind ideal dafür geeignet, neben der Arbeit flexibel lernen zu können, aber ich hab wahrscheinlich eine rosa Brille auf und sehe alles zu positiv
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