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Es geht auch ohne DRM – Radiohead beweist es

Zugegeben ich bin kein großer Fan von der britischen Musikgruppe Radiohead aber noch viel weniger von DRM. Dies Digital Rights Management ermöglicht der Musikindustrie, das jedes abspielen und kopieren kontrolliert werden kann. Das ist gut für die MI aber schlecht für uns Verbraucher, den wer will denn nicht mal einen Sampler für seine Freundin zusammenstellen, oder eine Kopie seiner Lieblings-CD fürs Auto kopieren? Alles nicht mehr möglich, dank DRM!

Das tolle an dem Universalmedium Internet ist es, dass hier jeder sehr schnell sehr viel und das auch noch sehr effektiv machen kann. Daher haben sich Radiohead gesagt, wir brauchen die Musikindustrie nicht, sondern wir stellen unser neues Album „In Rainbows“ einfach kostenfrei ins Netz und wer es kopieren will, der darf und wer bezahlen will, der kann. Das wahre Fans ewas für ehrliche Musik zu bezahlen bereit sind, hat dieser Versuch gezeigt. Angeblich hat jeder Raubkopierer Downloader im Schnitt 5,70 Euro für das Album freiwillig bezahlt. Das ist bestimmt ein fairer Preis, aber ob das Prinzip wirklich funktioniert, darf angezweifelt werden. Immerhin sind Radiohead Superstars. Das neue Album war auf den ersten 10 Plätzen der Single Charts bei laut.fm und die Nachricht des Projektes ging um die ganze Welt.

Es ist aber definitiv ein Zeichen, was der Musikindustrie zeigt, dass es auch anders gehen kann. Kostenlose Musik, die nicht kopiergeschützt ist.

Was wunderschön an dem Gedanken ist, was würde passieren, wenn der neue Harry Potter auch mal Open-Content wäre…?

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