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Wartungswoche – Connect Schnittstelle erweitert

Das Webkonferenzsystem Adobe Connect haben wir in der Wartungswoche als letztes angefasst. Wir hatten zwei Probleme mit dem System, zum einen wollten wir das dringend notwendige Update auf Version 7.5 durchführen und zum anderen sollten Studierende endlich die Möglichkeit erhalten, auch ohne Anwesenheit eines Dozenten die Audio-Video-Funktionen zu nutzen. Dann können Studierende leichter Lerngruppen bilden und dort erheblich effektiver kommunizieren. Allerdings benutzen viele Studis nebenbei Instant Messaging Systeme, wie Skype oder Jabber, daher wird diese Funktion wahrscheinlich nicht so häufig benutzt werden, dennoch macht es Sinn.

Das Update haben wir nach einer Testinstallation nicht produktiv geschaltet. Da es noch kein ServicePack gibt und ich von mehreren anderen Unis als auch von Adobe selbst gehört habe, dass es noch technische Schwierigkeiten gibt, setzen wir lieber zum Semesterstart auf das alte System. Es hat zwar einige Fehler, besonders bei den Aufzeichnungen, läuft aber stabil, im Gegensatz zu Version 7.5. Die beiden Features VMware und PDF-Unterstützung müssen dann leider noch ca. 6 Wochen warten, dann soll das erste ServicePack erscheinen. Wie schon seit Jahren erfolgreich praktiziert, ist auch hier Stabilität unser höchste Anforderung und erst danach werden neue Funktionen berücksichtigt.

Unabhängig von der Connect-Version ist die neue Implementierung in Moodle. Wir haben den Moodle-Block jetzt um einen Diskussionsraum erweitert.

In diesem Raum haben alle Teilnehmer Moderatoren-Rechte, d.h. auch Studierende können jetzt selbst die Pods (Fenster) verschieben und steuern. Es gab von mehreren Standorten die Anforderung, dass Studierende auch ohne Dozent reden können sollen. Leider unterstützt Adobe Connect keine eigene Rechteverwaltung, daher haben wir „einfach“ einen zweiten Connect-Raum für jeden Kurs angelegt, in dem jeder Student jetzt die notwendigen Rechte hat. Gerade in Fächern, wie „Technisches Englisch“ macht eine Sprachkommunikation mit n-Teilnehmern Sinn. Wir hoffen, das neue Angebot wird angenommen. Laut unserer Erfahrung, nutzen Studierende solche Systeme viel häufiger als Dozenten, da sie eine höhere Medienkompetenz besitzen, als auch meist bessere Hardware.

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