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Medienkompetenzkurs endet mit Abschlussvideo und neuen Wikiartikeln

In diesen Tagen endet mein Weiterbildungskurs Medienkompetenz und es gibt wieder Neuigkeiten zu berichten. Letztes Jahr wurde der Kurs von dem Autorentool Learncube, mit einer seitenbasierten Content-Darstellung ähnlich Powerpoint, umgestellt auf ein MediaWiki. Natürlich hatte dies Vor- und Nachteile und es hat eine Menge Arbeit gekostet. Danach wurde der Kurs einmal im Studium gehalten und jetzt noch einmal in der Weiterbildung und ein paar Erkenntnisse möchte ich hier wiedergeben.

  1. Die Navigation in einem Wiki ist für Skripte schlecht geeignet, da es keine seitenbasierte Navigation gibt. Es fehlt der „Nächste Seite“-Button, den jeder aus Skripten und Büchern kennt. In einem Wiki gibt es keine „Nächste“ Seite, sondern alle Seiten sind gleichgestellt, ähnlich einem Lexika-Artikel.
  2. In einem Wiki kann jeder schreiben, also auch die Kursteilnehmer. Dies wurde von allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen, egal ob Weiterbildungsteilnehmer oder Studierender. Schreibfehler wurden verbessert, aber  wirklich große Änderungen wurden nicht vorgenommen. Ich vermute hier, dass der Respekt vor großen Änderungen zu groß ist. Die Idee des Wikis und damit eine aktive Beteiligung bei der Content-Aktualisierung wird jedoch angenommen.
  3. Die Weiterbildungsteilnehmer haben viel aktiver mit dem Wiki gearbeitet als die Studierenden. Das lag wahrscheinlich daran, dass die Studierenden keinen „Druck“ hatten die Inhalte des Wikis zu lesen, sondern „nur“ die Klausuraufgabe bearbeitet haben. In der Weiterbildung wurde jede Woche ein Kapitel in der Webkonferenz besprochen und die Motivation den Stoff zu bearbeiten war auch anders. In der Weiterbildung bezahlen die Teilnehmer für diesen einen Kurs, im Studium ist dies nur ein Kurs von vielen.
  4. Als Kursaufgabe sollten neue Artikel erstellt bzw. alte Artikel aktualisiert werden. Mich hat dabei erstaunt, dass die neuen Artikel eine Wikipedia-Struktur erhalten haben mit Teil-Überschriften, Quellen, Verweise oder ähnlichem, obwohl meine alten Artikel keinerlei Strukturen hatten (aus Zeitmangel bzw. die Learncube Struktur hat dies nicht hergegeben). Ich vermute, die Teilnehmer können die Wiki-Syntax viel besser als mir bewusst war. bzw. alle kennnen die Wikipedia und wollen in diesem Format strukturiert schreiben. Es zeigt auch, dass Content sich nicht ohne Nachbearbeitung einfach transformieren läßt.

Als Beispiele für eine gute Struktur seien hier die beiden sehr guten neuen Artikel über OpenStreetMap und Filesharing und Abmahnwahn erwähnt, die gerade in der Weiterbildung neu geschrieben worden sind. Mir haben die Ergebnisse auch gezeigt, dass man die Wiki Syntax nicht erklären braucht, sondern nur den Vorteil eines Wikis zeigen muss.

Was mich besonderns gefreut hat, ist ein Abschlussvideo einer Kursteilnehmerin, indem sie den Kurs noch einmal Revue passieren läßt.

Perfekt als YouTube Video in eigenem Channel veröffentlicht, quasi zum vervielfältigen und zitieren gedacht. Vielen Dank dafür.

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