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Galileo Bericht über Lübecker Online Student mit aussergewöhnlicher Behinderung

Am Montag gab es bei Galileo auf Pro7 einen Bericht über einen aussergewöhnlichen Online Studenten von der Fachhochschule Lübeck. Christian Arndt hat wegen eines Gendefekts keine Arme und keine Beine und trotzdem meistert er sein Studium im Online Studiengang Medieninformatik. Ein Fernsehteam hat Herrn Arndt begleitet und war auch bei uns und hat etwas über das Online Studium berichtet. Der TV Bericht ist noch 7 Tage in der Mediathek von Pro7 abrufbar und ich denke, er ist höchst interessant. Ab Minute 7:15 geht es dort um das Online-Studium, allerdings spricht Pro7 hier von der Fernuni Lübeck, was leider falsch ist. Es gibt keine Fernuni in Lübeck sondern nur die Online Studiengänge Medieninformatik und Wirtschaftsingenieurwesen an der FH Lübeck.  Ich hoffe nicht alle Berichte im TV haben diese Fehler, es wäre fatal.

Der Bericht zeigt nicht nur einen aussergwöhnlichen Menschen, der mit viel Ehrgeiz sein Leben erfolgreich meistert. Er zeigt auch, dass Menschen inzwischen gute Alternativen haben zu einem „gewöhnlichem“ Präsenzstudium. Das Online Studium kann für behinderte Menschen einen erfolgreicher Weg für ein gleichwertiges Studium darstellen, bzw. ohne diese Angebote hätten viele Menschen keine Möglichkeit zu studieren. Ich spreche hier nicht nur von Behinderten, sondern auch von Berufstätigen oder Alleinerziehenden, die es einfach nicht schaffen einen Präsenzstudiengang zu besuchen.

Ich bewundere Herrn Arndt für seine Motivation und seinen Ehrgeiz und wünsche ihm alles Gute für das weitere Studium und für sein Leben und hoffe seine Zukunftspläne mögen sich erfüllen.

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3 Kommentare zu “Galileo Bericht über Lübecker Online Student mit aussergewöhnlicher Behinderung

  1. […] Wittke schreibt in seinem Blog onlinebynature über einen Studenten der FH Lübeck. Soweit nichts besonderes. Wenn man jedoch weiß, was für besondere Umstände vorherrschen, ist […]

  2. Ein sehr eindrucksvoller Beitrag – auch vor Minute 7:15 Uhr.

    Was die „Fernuni Lübeck“ angeht – solche Fehler gibt es häufiger in der Berichterstattung. Sie wirken sich aber weniger fatal aus, als man es als Fachmann auf dem Gebiet meint, da auch die meisten Zuschauer da nicht so genau unterscheiden.

    Manchmal wünsche ich mir, dass man bei TV-Beiträgen auch gleich Fragen stellen könnte. So habe ich nicht verstanden, warum Herr Arndt seine Texte mühsam Buchstabe für Buchstabe in den PC eintippt, wo es doch heute wirklich leistungsfähige Software zur Spracherkennung gibt.

    Es wäre schön, hier im Blog oder an anderer Stelle zu erfahren, wie es mit dem Online-Studium weiter geht.

  3. Ja, Fehler in der Berichterstattung kommen leider häufig vor, oft auch gravierendere Fehler als nur die falsche Uni-Bezeichnung – und auch wenn die Journalisten meinen, das sei nicht so schlimm… ausbaden müssen es dann die (Fach-)Leute, die letztendlich damit zu tun haben.
    Als ich noch in unserer Firma gearbeitet habe (alternative Antriebe), hatte ich solche Falschinformationen regelmäßig auszubügeln: d.h. ich musste den Interessenten am Telefon klarmachen, dass Galileo, der BR, die Tageszeitung u.s.w. eben was Falsches berichtet hatten. Ganz schön nervig und zeitintensiv, vor allem weil dem Reporter im Fernsehen mehr geglaubt wird als der Frau am Telefon einer (Fach-)Werkstatt!

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